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Gedanken

haesslich

Es geht um die Interpretation... was ist haesslich? Wieso denkt man es waere haesslich? Zum Beispiel hat mir heute jemand geschrieben, dass er/sie so viele solcher Dinge hat, die ihn/sie haesslich machen.
Eine Brille, eine Zahnspange...

Ich kann das nicht verstehen. Haesslich ist, wie ich heute auch erst mit einem sehr guten Freund eroertert habe: "Nicht den aesthetischen Anspruechen der Gesellschaft entsprechend.".
Und was ist denn die Gesellschaft? Was bringt sie uns? Sie bringt uns Regeln und Ansichten der Masse und zwaengt sie uns auf. Regeln und Ansichten der Masse, die nie Befragt wurde. Die Masse die gar nicht selber gekommen ist und darueber diskutiert hat, ob die Regeln und Ansichten auch wirklich dem besten Mittelwert entsprechen.
Und ehrlich... ich finde weder Zahnspangen, noch Brillen unschoen oder gar haesslich. Sie veraendern die Menschen, die sie tragen (muessen), und das nicht unbedingt negativ. Wenn alles haesslich waere, was einen Menschen veraendert, wuerden Schminke und Kleidung genauso haesslich sein.
Aber was schreibe ich hier. Unnatuerlichkeit ist schon gar nichts haessliches. Viele fuehlen sich eher nicht schoen, wenn sie natuerlich sind.

Das ist das Maß unserer Gesellschaft. Sie hat uns soweit gebracht, dass wir uns gegenueber anderen veraendern und verstellen muessen. Unsere Gesellschaft bringt uns dazu anderen ein Bild von sich selbst zu zeigen, was manchmal ueberhaupt nichts mehr mit uns selbst zu tun hat.

Ist das gut so? Ist es das was wir wollen? Wollten wir nicht immer frei sein? Beschwerte man sich nicht zu DDR-Zeiten darueber, dass man nicht frei reden durfte, weil man ja einen Stasi-Mitarbeiter zum Freund haben koennte?
Ist es heute denn anders? Ja sicher... ich komme nicht fuer Jahre in Haft, weil ich gegen das System rede. Aber ich kann nicht zu irgendwelchen bekannten gehen und ihnen sagen, dass ich auf Maenner stehe (es ist nur ein Beispiel -.-) ohne schief angeschaut zu werden, ohne mir Gedanken machen zu muessen ob meine Prestige nicht ewig darunter leiden wird.

Naja... vielleicht gibt es eines Tages die wirklich tolerante Gesellschaft. Denn wir leben hier wirklich gut, im Verhaeltniss zu anderen Orten der Welt. Dafuer bin ich dankbar.
1.12.06 16:35


vergoetterung

Etwas zu vergoettern ist eine komische Sache...
Man folgt einem bestimmten Etwas in voelliger Hingabe und im voelligen Vertrauen, niemals enttaeuscht zu werden.
Vertrauen auf absolute und uneingeschraenkte Perfektion und Guete.

Wie sind wir Menschen ueberhaupt faehig, soetwas zu fuehlen? Sind wir nicht das erklaerte Gegenteil der Perfektion?

Wir luegen, froehnen Weltlichem, folgen falschen Idealen!

Doch all diese Dinge machen uns nicht gluecklich. Glueck ist etwas tieferes, etwas, dass man mit normalen, oberflaechlichen Dingen niemals finden kann.

Aber in was sollen wir denn dann nun vertrauen? In Glueck? In eine hoehere Macht? In das Schicksal?

Wieso stellen sich alle solche Fragen?! Wieso waelzen alle ihre Probleme auf andere ab? Wieso soll ein Gott kommen und richten, wessen wir verantwortlich sind?

Wieso daran glauben, dass alles irgendwann besser wird? Vielleicht wird es das nie...
Wieso an Wunder glauben? Vielleicht gibt es sie nicht...

Wieso nicht an das Gute im Menschen glauben?
Wieso nicht an die eigenen Faehigkeiten?
Warum nicht selber nach dem Streben, dem wir vertrauen? Der vollkommenen Perfektion und Guete?
Vielleicht werden wir sie nie erreichen.
Wahrscheinlich werden wir sie nie erreichen.

Aber ist es nicht besser, fuer etwas unerreichbares an einem Strang zu ziehen, als fuer unwichtiges in den Krieg zu gehen?
27.11.06 19:46


Spielen

Manchmal spiele ich gern...

Oft spiele ich zB mit dem Gedanken,
die Welt zu revolutionieren.

Was waere wenn?

Ich spiele auch gern mit anderen...

Ich stelle mir vor, wie sie reagieren wuerden,
wenn etwas bestimmtes passiert.
Ich stelle mir vor, wie sie waeren,
wenn sie durch bestimmte Ereignisse nicht gepraegt waeren.

Ich spiel auch gern mit allem...

Wie waere es, wenn alle Menschen "gut" waeren?
Wie waere es, wenn wir in einer feindlichen Welt leben wuerden...
in der sich Krieg nicht lohnt?

Was waere wenn...
...es keine Traeumer gaebe?
21.11.06 23:07


Wieso tut sie das?

Seltsam...
sie stiert ihn an.
Sie beruehrt ihn.
Sie scheint ihn zu moegen.
Warum?
Und wieso strahlen dann ihre Augen nicht,
wenn sie ihn ansieht?
Wieso scheint es manchmal eher,
als waeren es nur Freunde?

Ich glaube, sie mag ihn garnicht...
Ich glaube, er ist nur ein Symbol.
Vielleicht ist er ein Statussymbol fuer sie,
so wie sie sicherlich eins fuer ihn ist.

Koennen solche Menschen einander lieben?
Warum gibt es solche Menschen,
denen man ansieht, dass fuer sie nur die Oberflaeche zaehlt?
Sind sie einer der Gruende,
fuer die Aperfektion der Welt?

Und wieso denke ich darueber nach?
Ich, der doch am wenigstens tun kann...
Ich, der doch garnicht weis, warum...
Ich, der nichtmal mit sich selbst klar kommt...

Ist das vielleicht mein Versuch,
dem Wissen ueber mich naeher zu kommen?
Sich dem Verstaendniss zu naehern,
indem ich andere Verstehe?

21.11.06 01:35